Presseunterlage vom 30.05.2000
Der Vorstand des Österreichischen Seniorenrates hat sich in seiner Sitzung am 30. Mai 2000 ausführlich mit den Fragen der geplanten Pensionsreform befaßt und nach eingehender Diskussion einhellig beschlossen:
Die Seniorenkurie des Bundesseniorenbeirates ebenso wie der gesamte Seniorenrat verschließen sich keineswegs der Notwendigkeit, daß die Pensionistengeneration, wie sie es seit Jahren bereits tut, einen angemessenen und gerechten Beitrag zur Konsolidierung des Staatshaushaltes leistet.
Die Ausschaltung des Österreichischen Seniorenrates als Interessenvertretung von etwa 2 Millionen Seniorinnen und Senioren bei der Festsetzung der Pensionsanpassung wäre eine Diskriminierung der älteren Generation und wird auf das entschiedenste abgelehnt.
Die Präsidenten des Österreichischen Seniorenrates werden daher aufgefordert, in weiteren politischen Verhandlungen mit den im Parlament vertretenen Parteien, insbesondere den Koalitionsparteien auch für die Zukunft das Mitspracherecht bei den Fragen der Pensionsanpassung zu sichern.