Presseunterlage vom 13.10.2000
Wegen der in der letzten Zeit stark gestiegenen Energiepreise forderte der Österreichische Seniorenrat bereits im September die Zahlung eines einheitlichen Zuschusses zu den Heizkosten für die Bezieher niedriger Pensionen und Einkünfte.
Nun zeichnet sich ab, daß in den Bundesländern Heizkostenzuschüsse in sehr verschiedenen Höhen gewährt werden.
In Wien, Oberösterreich und Vorarlberg wird einschließlich der Verdoppelung aus Bundesmitteln ein Zuschuß von S 2000,- gegeben, in Niederösterreich, Kärnten und Tirol aber nur S 1000,-. Von der Steiermark wiederum werden sogar bis zu S 2400,- zugestanden. Von den restlichen Bundesländern fehlen bisher Zahlen.
Diese Ungleichbehandlung der österreichischen Pensionisten wird von den Präsidenten des Österreichischen Seniorenrates Stefan Knafl und Karl Blecha auf das Entschiedenste abgelehnt.
Die Forderung nach einer bundeseinheitlichen Regelung des Heizkostenzuschusses bleibt aufrecht.