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Aussendungen

Stopp der Panikmache im Pensionssystem!

Presseaussendung vom 22.10.2008

Präsidenten Khol und Blecha verwehren sich gegen Unwahrheiten
und einseitige Berichterstattung

"Wenn wir wissen, dass im Bereich der ASVG-Pensionen mittlerweile 98 Prozent der ausbezahlten Pensionen durch Beiträge gedeckt sind und wissen, dass der Staatszuschuss zu den Pensionen laufend sinkt und mittlerweile schon unter 19 Prozent liegt, dann ist es verantwortungslos, von unsicheren Pensionen zu sprechen", wenden sich die Präsidenten des Österreichischen Seniorenrates, Dr. Andreas Khol und Karl Blecha, gegen die gestern und heute veranstaltete Panikmache der Medien und des IHS.

In Zeiten, in denen die Menschen aufgrund der andauernden Finanzkrise ohnedies schon Angst um ihr Erspartes und ihre finanzielle Zukunft hätten, sei es fahrlässig, auch noch die staatlichen Systeme madig zu machen.

"Im Österreichischen Seniorenrat haben wir immer gesagt, dass es Ziel sein muss, das tatsächliche Pensionsantrittsalter möglichst an das gesetzliche Pensionsantrittsalter heranzuführen, da hat sich in den letzten Jahren auch etwas getan", betont Khol, der allerdings erneut darauf hinweist "dass hier dauernd Äpfel mit Birnen verglichen werden. Hauptsache man kann den Menschen Angst machen! Das staatliche Pensionssystem ist sicher, für die zweite Säule haben wir gestern Vorschläge für die Erhöhung der Sicherheit vorgelegt und die dritte Säule ist abgesichert, wie jede andere Sparform in Österreich auch!"

"Schluss mit dem Gejammer, dass man auf Kosten der Jungen den Alten was hineinschiebt", so hatte schon gestern Karl Blecha, Präsident des Österreichischen Seniorenrates, auf die dauernde Schlechtmacherei des Pensionssystems reagiert.

Im Österreichischen Seniorenrat betrachte man die Lage keineswegs undifferenziert und erhebe seit Jahren prinzipiell nur Forderungen, die umsetzbar, nachhaltig und finanzierbar seien. "Aber die Medien - allen voran der ORF - berichten lieber unreflektiert von den "gierigen Alten", denen die Zukunft der Jungen gleich ist", zeigt sich Khol erzürnt über die Berichterstattung der letzten Tage.

Blecha hält abschließend noch einmal fest, dass die staatlichen Pensionen laut mehreren OECD-Studien bis über das Jahr 2050 hinaus gesichert seien und es keinerlei Anlass für unqualifizierte Panikmache gebe.

Rückfragehinweis:
Österreichischer Seniorenrat
Mag. Wolfgang Braumandl
Tel: 01/8923465

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