Dem Österreichischen Seniorenrat obliegt die gesetzliche Interessenvertretung von über 2,3 Millionen Seniorinnen und Senioren in Österreich.

Pensionsanpassung für 2021 steht fest

Geld © W. Braumandl

    Kleine Pensionen bis 1.000 Euro werden um 3,5 Prozent angehoben und erhalten damit mehr als die doppelte Inflationsabgeltung, Die Ausgleichszulage für Allleinverdiener wird auf 1.000 Euro angehoben. Von 1.000 Euro bis 1.400 Euro fällt die Steigerung linear vom 3,5 Prozent auf 1,5 Prozent ab. Pensionen ab 2.333 Euro werden mit einem Fixbetrag von 35 Euro gedeckelt.

    Seniorenvertreter betonen Wichtigkeit der Kaufkraftförderung

    „Wir wissen, dass vor allem bei kleinen Pensionen jede Erhöhung beinahe zur Gänze in den Konsum fließt. Davon profitieren vor allem auch kleine Dienstleister, beispielsweise Frisöre. Nachdem fast die Hälfte der Kaufkraft in den Händen der Seniorinnen und Senioren liegt, kann man sich den wirtschaftlichen Hebel einer Erhöhung leicht ausrechnen“, so Korosec.

    „Es gilt, Altersarmut zu vermeiden und Kaufkraft zu sichern. Ein Kaufkraftverlust der Pensionisten wäre in diesen schwierigen Zeiten eine Katastrophe für die Wirtschaft. Österreich braucht die gesicherte Kaufkraft der Pensionisten, denn das stützt die lokale Wirtschaft und hilft dem Arbeitsmarkt!“, so Kostelka über die Einigung, die am Mittwoch, dem 30. September im Ministerrat beschlossen werden soll.

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