Dem Österreichischen Seniorenrat obliegt die gesetzliche Interessenvertretung von über 2,3 Millionen Seniorinnen und Senioren in Österreich.

„Wenn es Ihre Gesundheit erlaubt, lassen Sie sich testen!“

COVIDTEST © W. Braumandl/Seniorenrat

    Die Präsidenten des Österreichischen Seniorenrats, Ingrid Korosec (Österreichischer Seniorenbund) und Dr. Peter Kostelka (Pensionistenverband Österreichs), rufen die Seniorinnen und Senioren dazu auf, an den von der Bundesregierung initiierten Corona-Massentests teilzunehmen, die diese Woche in Wien, Tirol und Vorarlberg und kommende Woche in den restlichen Bundesländern starten.

    „Wenn es die eigene Gesundheit zulässt, empfehlen wir allen Seniorinnen und Senioren, an den Tests teilzunehmen. Damit leisten sie nicht nur einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung des Coronavirus, sondern sind ein verantwortungsvolles Vorbild für die Gesellschaft. Mit den Massentests unterbrechen wir wirksam Infektionsketten“, bekräftigen Korosec und Kostelka.

    Es gilt weiterhin: Abstand halten, Hände waschen, Maske tragen
    Korosec und Kostelka verweisen hierbei auf die Erfolge von Massentests in Tschechien und Südtirol. Diese Länder konnten die Neuinfektionszahlen mit dem Coronavirus dadurch drücken. Zuletzt konnte auch sichergestellt werden, dass eine Testung in Österreich auch ohne Internet- und E-Mail-Zugang möglich ist.

    Die beiden Präsidenten warnen jedoch davor, ein negatives Testergebnis als Freifahrtschein anzusehen. „Auch wenn Sie negativ getestet sind, können Sie kurz danach ansteckend werden oder sich bei jemand anderem anstecken. Die Einhaltung der Hygieneregeln, nämlich Abstand halten, Hände waschen und Maske tragen, sind weiterhin das Gebot der Stunde!“, appellieren sie.

    Gratis-Masken für Senioren
    Korosec und Kostelka begrüßen in diesem Zusammenhang auch die Initiative der Bundesregierung, allen älteren Menschen ab 65 Jahren zehn Stück FFP2-Masken kostenfrei zur Verfügung zu stellen. „Die Bundesregierung bekennt sich mit dieser Maßnahme zum Schutz der älteren Generation, für die eine Coronainfektion besonders schwer verlaufen kann“, sagen Korosec und Kostelka.
    Das hohe Schutzniveau der FFP2-Masken bringt älteren Menschen auch einen guten Selbstschutz und unterstützt in einer selbstbestimmten Tagesgestaltung, etwa, indem Arztbesuche oder Einkäufe sicherer erledigt werden können, so Korosec und Kostelka abschließend.

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