Die Präsidenten des Österreichischen Seniorenrates, Dr. Andreas Khol und Karl Blecha machen erneut darauf aufmerksam, dass die positiven Jahresergebnisse (durchschnittlich 9%) der Pensionskassen für 2009 nicht mit den Pensionserhöhungen für deren Leistungsbezieher gleichzusetzen sind. Gleichzeitig erinnern Khol und Blecha an die längst nötige Reform des Pensionskassengesetzes und die im Rahmen der Pensionsverhandlungen dem Seniorenrat zugesagten Verhandlungen zur Pensionskassenreform für den Jahresbeginn.
Im Rahmen der am 3. Dezember 2009 stattgefundenen Vorstandssitzung des Österreichischen Seniorenrates kamen zahlreiche Anliegen und Forderungen der überparteilichen Seniorenvertretung zur Sprache. Die Präsidenten Karl Blecha und Dr. Andreas Khol erörterten im Anschluss im Rahmen einer Pressekonferenz , welche Schwerpunkte den Seniorinnen und Senioren derzeit ein besonderes Anliegen sind.

Am 24. November 2009 hat sich das Präsidium des Österreichischen Seniorenrates mit Bundeskanzler, Vizekanzler sowie Sozialminister auf die Grundzüge der Pensionsanpassung für 2010 geeinigt.
Pensionen bis zu einer Pensionshöhe von 2.466 Euro brutto erhalten eine Pensionsanpassung von 1,5 Prozent, darüber liegende erhalten einen Fixbetrag von 36,99 Euro.
Darüber hinaus werden als Zusatzzahlung für kleinere und mittlere Pensionen seitens des Bundes 35 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Insgesamt erhalten über 1,4 Millionen Pensionistinnen und Pensionisten, die Pensionen bis 1300 Euro haben, eine Einmalzahlung.
Der Österreichische Seniorenrat, die gesetzliche Interessenvertretung der älteren Generation, sieht als Hauptziel seiner Arbeit eine vollständige und gleichberechtigte Teilhabe der Seniorinnen und Senioren am gesamten politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Geschehen in Österreich.
Im Rahmen der Vollversammlung des Österreichischen Seniorenrates am 8. Oktober 2009 wurde nachfolgender Leitantrag zur Beschlussfassung vorgelegt: